
Wie man einen Raum mit hohen Decken aufwärmt – ohne Energie zu verschwenden
Wenn Sie schon einmal in einem Lager gearbeitet haben, dessen Decken 30 Fuß hoch sind, kennen Sie das Problem. Man stellt die Heizung auf Maximum ein – doch die Wärme steigt einfach bis zur Decke auf, sodass man auf dem Betonboden friert. Es ist also ein sinnloses Unterfangen.
Der Trick besteht darin, nicht versuchen zu müssen, die Luft zu erwärmen. Stattdessen verwenden wir Infrarot-Heizgeräte. Stellen Sie sich das wie die Sonne vor: Die Luft um Sie herum kann eiskalt sein – doch sobald Sie in den Sonnenstrahl treten, spüren Sie die Wärme auf Ihrer Haut. Genau so funktionieren diese Heizgeräte – sie strahlen die Wärme direkt auf die Menschen und Ausrüstungen ab, ohne die leere Luft zu durchqueren.
Und wenn man diese Geräte mit einem intelligenten Steuerungssystem verbindet? Dann kann man aus einem eiskalten Raum einen angenehmen Arbeitsplatz machen – noch bevor man seinen ersten Kaffee getrunken hat.
Wie die Heizung tatsächlich funktioniert
Die meisten Heizgeräte brauchen lange, um warm zu werden – schließlich müssen sie zunächst die gesamte Luft im Raum erwärmen. Nicht so diese Geräte. Infrarot-Heizgeräte nutzen elektromagnetische Strahlung. Wenn man auf einen Knopf am Handy oder am Bedienpult drückt, werden die Heizelemente innerhalb von Sekunden heiß. Wir verwenden Hochleistungsgeräte, die speziell dafür entwickelt wurden, die Wärme über größere Entfernungen zu übertragen. Selbst wenn die Decke 12 Meter hoch ist, erreicht die Wärme den Boden trotzdem effektiv.
„Intelligente“ Steuerung
Die „Magie“ eines One-Click-Systems ist eigentlich nicht besonders kompliziert – doch es erfordert die richtigen Komponenten. Man sendet nicht einfach nur ein kleines Signal an ein großes Heizgerät – vielmehr wird ein intelligentes Steuerungssystem verwendet, um einen Relais auszulösen.
Wir richten dies in der Regel mit einem IoT-Gateway unter Verwendung von Zigbee oder Modbus ein. Dadurch kann man einen Zeitplan festlegen – zum Beispiel, dass die Heizung um 7 Uhr morgens einschaltet – oder die Heizgeräte mit einer Temperatursensore verbinden. Wenn die Raumtemperatur unter 10°C fällt, schalten sich die Heizgeräte automatisch ein. Niemand muss dann noch im Kalten nach dem Schalter suchen.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es handelt sich dabei nicht um einfache Geräte, die einfach nur angeschlossen werden müssen. Mit intelligenter Steuerung muss die Elektrik perfekt abgestimmt sein. Industrielle Heizgeräte verbrauchen viel Energie, sobald sie eingeschaltet werden. Wenn die Relais nicht für diesen hohen Stromverbrauch ausgelegt sind, können die Kontakte schnell beschädigt werden.
Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Systeme meist binär arbeiten – entweder sind sie an oder aus. Es gibt keine „sanfte Erwärmung“. Es handelt sich dabei um eine sofortige Wärmestrahlung. Deshalb sollte man vorsichtig sein, wo man die Sensoren platziert – sonst könnte man versehentlich seinen Arbeitsbereich in eine Sauna verwandeln.