
Wenn der Wind stärker wird und der Spaziergang am Abend zu einer Qual wird, spürt Ihr Hund das zuerst. Ein Hundehaus, das zwar trocken bleibt, aber trotzdem kalt ist, erfüllt seine Funktion nur zur Hälfte. Infrarotheizungen lösen dieses Problem, indem sie die Oberflächen sowie die Luft direkt dort erwärmen, wo sich Ihr Hund aufhält – ohne Zugluft. Die eigentliche Frage lautet also: Wie viel Leistung braucht man eigentlich?
Was technisch wichtig ist
Infrarotheizungen für Hundehäuser sind in der Regel 120-Volt-Geräte, die entweder mit Kohlenstofffaser-Elementen oder Quarztuben arbeiten, um Strahlungswärme abzugeben. Die Leistung wird in Watt angegeben. Der Komfort hängt davon ab, wie schnell diese Leistung die Wärmeverluste ausgleichen kann. In der Praxis kann eine 1500-Watt-Infrarotheizung die Temperatur in einem gut isolierten 4×4-Hundehaus in etwa 30 Minuten um ca. 20°F erhöhen. Bei einer 750-Watt-Heizung dauert es doppelt so lange – außerdem hat sie Schwierigkeiten, wenn es besonders kalt wird. Wenn das Hundehaus nur schwach isoliert ist oder Windexposition hat, sollte man eher auf eine 1500-Watt-Heizung setzen, um eine konstante Temperatur zu gewährleisten.
Warum Infrarot für Hundehäuser geeignet ist
Ein Hundehaus ist zwar klein, doch die Temperaturen darin können stark schwanken. Infrarotwärme wirkt auf den Boden, die Wände sowie die Unterlage – also auf die Oberflächen, die der Hund berührt. Dadurch entsteht eine sofortige Wärmeempfindung. Da die Wärme direkt dort wirkt, kann sie stabiler sein als eine Heizung, die nur Luft erwärmt. Zudem hilft sie dabei, die Feuchtigkeit im Inneren des Hundehauses zu verringern. Kombinieren Sie die Heizung mit einem regulierbaren Thermostat, damit Sie einen konstanten Komfort ohne Rückschlüsse haben.
Wichtige Details bei der Installation
Die Installation ist einfach, doch einige Details sind wichtig. Verwenden Sie einen GFCI-Stecker für die Stromversorgung im Außenbereich. Schützen Sie die Heizung außerdem vor direktem Regen – es sei denn, das Gerät ist für IPX4 oder höher ausgelegt. Lassen Sie außerdem ausreichend Abstand um die Heizung herum. Wählen Sie ein Modell mit Umkippschutz. Die meisten Hundehausheizungen sind für trockene, geschützte Bereiche konzipiert. Wenn das Hundehaus starken Wind- oder Niederschlagsaussetzung ist, ist ein wetterfestes Gehäuse oder eine andere Art der Außenheizung die bessere Wahl.