
Es wird Nacht – die Luft wird kalt und unangenehm. Es handelt sich dabei um eine solche Kälte, die bis in die äußersten Schichten des Körpers vordringt und die Stimmung an einem Abend ohne Stromversorgung zerstört. Für Familien, die auf Solarenergie angewiesen sind, ist der Moment, in dem der Akku an Leistung verliert, wie ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird die Wärme weiterhin erhalten bleiben?
Was wirklich im Inneren vor sich geht
Wir haben diesen Elektroheizer für das Campen um ein Kohlenstofffaser-Infrarotelement herumkonstruiert. Konvektionsheizgeräte erwärmen die Luft und verlieren dabei schnell Energie. Dieser Heizer hingegen strahlt Wärme aus, die direkt auf Menschen und Gegenstände wirkt. Es handelt sich dabei um einen Elektroheizer mit einer Leistung von 800–1200 Watt – bereits beim Einschalten entsteht eine angenehme Wärme, selbst wenn die Umgebungsluft still ist. Der Heizer funktioniert mit normaler 120-V-Stromversorgung. Für den Einsatz außerhalb der Steckdose kann er mit einem Wechselrichter sowie einer Solarbatterie kombiniert werden. Infrarotwärme ist effizient, denn sie richtet sich direkt auf die Menschen aus, nicht auf den leeren Raum.
Warum dieser Heizer für den Einsatz außerhalb der Stromversorgung geeignet ist
Wenn dieser Infrarotheizer mit einem Solarkraftwerk verbunden wird, trägt er zur Energiesouveränität bei. In einer Hütte mit einer Fläche von 12–15 m² kann ein 1000-Watt-Heizer etwa 3–4 Stunden lang eine angenehme Wärme bereitstellen – mit etwa 3 kWh an gespeicherter Energie. Diese Belastung ist für viele Hausbatteriesysteme machbar, insbesondere im Vergleich zu älteren Halogenheizern, die viel Strom verbrauchen. So kann man Wärme genießen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass der Akkustand sinkt. Da die Wärme sofort entsteht, muss das System nicht überdimensioniert werden – die Wärme wird nach Bedarf erzeugt, und die Solarbatterie lädt sich tagsüber wieder auf.
Die wichtigen Details
Dieser Heizer eignet sich nicht einfach in jedem Zelt oder Schuppen. Er benötigt eine stabile 120-V-Stromversorgung – daher muss der Wechselrichter den Startstrom aushalten können. Die Verkabelung sollte für die ständige Nutzung geeignet sein. Was die Sicherheit angeht, sollte man auf ein Überkippschutzsystem sowie einen IP-Schutzgrad achten, der für den Einsatz im Freien geeignet ist. Infrarotwärme ist außerdem gerichtet – man sollte den Heizer so ausrichten, dass die Wärme auf die Sitzfläche trifft. Dann spürt man sofort den Unterschied.